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Stadt Chur muss den Gürtel enger schnallen

Leserbrief von SVP Gemeinderat Walter Hegner zum Kommentar in der SO vom 23. Dezember 2023:

 

"Die SVP-Gemeinderats-Faktion hat in den letzten 4 Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass sich der Finanzhaushalt der Stadt Chur in eine negative Richtung entwickelt. Bedauerlicherweise wurden wir nicht ernst genommen. Jetzt hat uns diese Tatsache aber, wie von uns prophezeit, eingeholt und es stellt sich die leidige Frage, Sparprogramm oder Steuererhöhung?

 

Die Entwicklung des massgebenden Eckpunktes, d.h. des Selbstfinanzierungsgrades ist besorgniserregend, beträgt dieser im Budget 2024 bei geplanten Nettoinvestitionen von

Fr. 87,1 Mio. doch nur noch 17,2%. Dies bedeutet dann, dass ein Finanzierungsfehlbetrag im Jahre 2024 von Fr. 72,1 Mio. fremdfinanziert werden muss

 

Die Prognose für das Jahr 2025 sieht mit einem Selbstfinanzierungsgrad von gerade noch 9,1% bedeutend düsterer aus.

 

Für die nächsten drei Jahre kumuliert (Rechnung 2022, Budget 2023 und 2024) bedeutet dies einen massiven Fehlfinanzierungsbetrag der Nettoinvestitionen von Fr. 148,8 Mio. Dieser Fehlbetrag muss natürlich ebenfalls fremdfinanziert werden und dies bei nun erheblich gestiegenen Zinsen.

 

Unter all diesen Voraussetzungen und in den Rechnungen noch nicht berücksichtigten Grossprojekten wie Brambrüeschbahn, Schulhaus Masans, um nur zwei zu nennen, sowie den daraus zwangsweise resultierenden Erhöhungen der laufenden fixen Betriebskosten, muss die Stadt Chur nun dringend den Gürtel enger schnallen.

 

Unter all diesen Voraussetzungen empfiehlt die SVP daher bei den kommenden Stadtratswahlen 2024 unseren Fachmann mit vielfältigen, ausgezeichneten und profunden Kenntnissen, Hanspeter Hunger, in den Stadtrat zu wählen, damit wir einer gesicherten Zukunft entgegensehen können."


Walter Hegner, SVP Gemeinderat Chur



 

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